28.09.2019 FSV II – TSV Tutzing 1:2

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Enttäuschendes Auftreten des FSV Höhenrein II gegen den TSV Tutzing

Mit einer schwachen Leistung hat der FSV Höhenrain II am Samstag sein Heimspiel gegen den TSV Tutzing mit 1:2 (1:2) verloren.

Damit haben die Platzherren den Gästen vom Starnberger See zu ihrem ersten Saisonsieg verholfen.

Dabei begann die Partie für den FSV verheißungsvoll. Gut zehn Minuten waren gespielt, da setzte sich Matthias Stocker im Laufduell gegen einen TSV-Abwehrspieler durch und überlistete Torhüter Dennis Joch mit einem gefühlvollen Heber. Weitere zwingende Chancen waren anschließend allerdings nicht mehr zu sehen. „Das war einfach nur schlecht“, war FSV-Coach Christian Feirer vom Auftreten seines Teams bitter enttäuscht.

Tutzing zeigte sich vom Rückstand wenig geschockt, diktierte fortan immer mehr das Geschehen. Sebastian Listl gelang der verdiente Ausgleich. Zwar wurde der groß gewachsene TSV-Angreifer von zwei Höhenrainer Abwehrspielern bedrängt, verschaffte sich jedoch mit einer Körperdrehung geschickt Platz und zirkelte die Kugel unhaltbar für Keeper Martin Scharl in den Winkel. Auch beim Führungstreffer der Tutzinger war Scharl machtlos. Marius Klettke brachte bei einer scharfen Hereingabe noch die Fußspitze an den Ball und lenkte das Spielgerät in die Maschen.

Auch nach Wiederbeginn war Tutzing die bessere Mannschaft, versäumte es jedoch, aus guten Möglichkeiten Zählbares zu machen. TSV-Coach Christian Mandlmeier: „Die Chancenverwertung ist unser großes Manko. Nicht nur in dieser Partie.“ Da hämmerte zunächst Marius Klettke über den Kasten. Dann scheiterte Niklas Schobl aus kürzester Distanz an Scharl, und auch im Nachschuss konnte Jonas Weber den FSV-Keeper nicht überwinden.

Bezeichnend für die Schwäche im Abschluss: Jonas Weber umkurvte zunächst Scharl, zog auch noch an einem Höhenrainer Abwehrspieler vorbei und schob dann die Kugel am leeren Tor der Hausherren vorbei.

Letztendlich ein verdienter Sieg für die Gäste, der sogar noch höher hätte ausfallen müssen. Höhenrain mühte sich zwar in den Schlussminuten, um eventuell einen Punkt zu retten. Doch wirklich Zwingendes sprang dabei nicht heraus. HANS DEMMEL