13.10.2019 FSV – SV Münsing 3:1

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FSV Höhenrain mit Derbysieg gegen SV Münsing

In einem spannenden Nachbarschaftsderby erkämpften sich die Gastgeber verdientermaßen drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Knapp 400 Zuschauer bildeten bei goldener Oktobersonne eine prächtige Kulisse für die Partie, in der Max Feirer schon nach zwei Minuten einen ersten Schuss aufs Münsinger Tor abgab, Eric Maier parierte mit beiden Fäusten. Auf der Gegenseite konnte Leo Borowski einen platzierten Kopfball von Hans Zachenbacher gerade noch über die Latte lenken. So ging es von Beginn an recht munter hin und her, wobei sich zwingende Gelegenheiten in der Folge kaum ergaben. Deshalb ging es torlos in die Pause.

Im zweiten Durchgang erwies sich der FSV dann als deutlich willensstärker und legte mit einem Doppelschlag den Grundstein zum Sieg. In der 58. Minute lief Feirer seinem Gegenspieler davon und ließ Maier keine Chance. Nur zwei später setzte Michael Huber den eingewechselten Tim Closs in Szene, der keine Mühe hatte, aus fünf Metern auf 2:0 zu erhöhen. „Heute hatten wir auch mal das nötige Glück, in Führung zu gehen. Dann tun wir uns leichter“, freute sich FSV-Trainer Gerhard Gleißner. Zwar konnte Münsing in der 69. Minute durch Stefan Mannweiler auf 1:2 verkürzen. Zu mehr reichte es nicht, denn als die Gäste sich etwas intensiver um den Ausgleich bemühten, schickte Gleißner Feirer, den er gleich nach seinem Führungstor zum Durchschnaufen auf die Bank beordert hatte, zurück aufs Feld. Nach Zuspiel von Florian Brücklmeier setzte sich Feirer energisch im Zweikampf gegen Christian Auer durch und ließ SVM-Keeper Maier mit einem perfekten Lupfer ins Leere laufen. „Ich denke, aufgrund der besseren Chancen und vom stärkeren Einsatz her, sind wie heute verdienter Sieger“, lautete Gleißners zufriedenes Fazit. Seinem Gegenüber hatte das Spiel ordentlich den Spaß verdorben. „Ich bin komplett bedient“, gab Christos Georgiadis zu. „Das war heute ein absoluter Tiefpunkt“, kritisierte der SVM-Coach, der bei seiner Elf „Teamspirit“ und Einsatzwillen vermisste.